Mountainbike im Zürcher Oberland.

print icon mail icon
detail-image

Zürioberland Tourismus liess das Mountainbike Marktpotenzial der Region in einer Studie erfassen. Die Ergebnisse sind deutlich: Eine halbe Million Bike-Ausübungstage gibt es in der Region. Werden diese besser orchestriert, eröffnet sich ein Potenzial von CHF 26 Mio. Wertschöpfung und Nutzungskonflikte werden gelöst. Jährlich verbringen die Zürcher OberländerInnen 500’000 Tage auf dem Bike. Beliebt sind insbesondere Feierabend- und Halbtagestouren.

Als nächsten Schritt definiert Zürioberland Tourismus in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Pilotprojekten, anhand derer die amtlichen Prozesse zur Errichtung von Bikestrecken ausgearbeitet werden. Die Konkretisierung erfolgt unter Einbezug von Interessensgruppen wie beispielsweise lokalen Bikeclubs, der IG Bike und Forstämtern. Die ersten Gemeinden und Bike-Vereine haben bereits ihr Interesse angemeldet. In einem nächsten Schritt erfolgt die Definition eines Pilotprojekts.

Fünf Gründe für ein Mountainbike-Angebot

  1. Wertschöpfung durch Wegführung: Die Beschilderung eines Mountainbike-Trails legt den Grundstein für die Wertschöpfung. Führt ein Trail anstatt direkt zur Rückfahrgelegenheit an schönen Restaurants, Hütten und Terrassen vorbei, ist dies ein Mehrwert für die Gäste und die touristischen Akteure.
  2. Wegqualität: Ein gut gebauter Trail ist wenig anfällig auf Erosion und vermindert die Instandhaltungsaufwände. Ein Trail muss nicht zwingend neu gebaut werden: Oftmals handelt es sich bei den Trailbauarbeiten um die Anpassung eines bestehenden Weges oder den Rückbau eines breiten Forstweges.
  3. Gästelenkung löst Nutzungskonflikte: Trails dienen der Gästelenkung. Sobald ein Angebot besteht, wird ein Grossteil der MountainbikerInnen dieses nutzen. So profitieren andere Gebiete von der Entlastung.
  4. Beschilderung für Koexistenz: Eine klare Beschilderung weist die Wegnutzer darauf hin, wem sie unterwegs begegnen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, ihr Verhalten entsprechend anzupassen. Dies fördert die gegenseitige Akzeptanz.
  5. Anpassung der Geschwindigkeiten: Nutzungskonflikte entstehen insbesondere durch grosse Geschwindigkeitsunterschiede auf denselben Wegstrecken. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, MountainbikerInnen beim Aufstieg über einen Wanderweg zu führen, ihnen hingegen bei der Abfahrt eine andere Route zur Verfügung zu stellen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, genutzte Wege werden so gestalten, dass die MountainbikerInnen aufgrund des erhöhten Schwierigkeitsgrades oder der engen Kurvenführung ihre Geschwindigkeit reduzieren, ohne dabei den Fahrspass zu verlieren.

Allegra Tourismus

Bei der Machbarkeitsstudie und der Ausarbeitung von Massnahmen setzt Pro Zürcher Berggebiet auf das Wissen, die Erfahrung und das Netzwerk der Mountainbike-SpezialistInnen von Allegra Tourismus. Auf der Website von Allegra Tourismus erfahren Sie die grundlegenden Fakten über den Mountainbike Markt. 

Partner:
NextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnailNextGen ScrollGallery thumbnail