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Grundlagenarbeit.

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Das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) der ZHAW in Wädenswil hat im Auftrag von Pro Zürcher Berggebiet (PZB) eine Grundlagenstudie zum Thema «Ruhelandschaft» erstellt. Ruhelandschaft ist einer der Schwerpunkte im Rahmen des Umsetzungsprogrammes der Neuen Regionalpolitik (NRP).

Diese Studie nahm die Bedürfnisse der Gesellschaft auf und zeigt die Potentiale in den Bereichen Ruhe, Gesundheit und Zeit in der Region. Dazu wurden Interviews und Befragungen mit der Bevölkerung, Fachpersonen und BranchenvertreterInnen durchgeführt, sowie Begehungen vor Ort durch die ExpertInnen vorgenommen.

Hohe Lebensqualität

Die Bevölkerung ist stolz auf die Besonderheiten und Schönheiten der Region. Viele der Befragten weisen eine intensive Beziehung zu ihrer Wohn- und Arbeitsregion auf. Die Nähe der Natur und die Landschaft werden geschätzt und die Lebensqualität als hoch bewertet.

Vernetzung

Die Vernetzung unter den AkteurInnen ist erwünscht aber ausbaufähig. Synergien sind eine Chance zur Entwicklung von innovativen und qualitativ hochwertigen Angeboten. Dies dient der Konkurrenzfähigkeit der Region.

Das Regionalmanagement «natürli Zürioberland» wird von allen Seiten als wichtige Anlaufstelle und Plattform für Informationsaustausch genannt. Es ist bei Unternehmenden aus der Tourismus-, Gastronomie- und Gewerbebranche als Berater und wichtiger Partner bekannt.

Die Studie zeigt, dass viele Bestrebungen bestehen, um ein breites Band an Potentialen auszuschöpfen. Es mangelt nicht an Gelegenheiten für Ausflüge an spezielle Orte, an kulinarischen Erlebnissen oder geführten Exkursionen in der Natur. Ebenso wenig fehlen Angebote in Gesundheit und Wellness – Erholung finden alle, die in der Naturlandschaft Ruhe suchen und Energie tanken wollen.

Regionalprodukte auf dem richtigen Weg

Die Landwirtschaft in der Region ist von grosser Bedeutung. Eine Herausforderung stellt die Direktvermarktung in der Region dar. Es gibt bestehende Zusammenarbeiten im Gastronomiebereich sowie bei den Regionalprodukten. Die Nachfrage besteht: Die befragten KonsumentInnen wünschen mehr Angebote der Landwirtschaft im Handel und der Gastronomie.

Raumplanung

Im Zuge der Urbanisierung und der Agglomerations-Tendenzen besteht die Gefahr, dass wertvolle Bausubstanz, historische Bauten oder ortsprägende Dorfbilder vernichtet werden. Das Tösstal wäre dann nicht mehr Ruhelandschaft, sondern banaler Teil der Agglomeration von Zürich. Viele Angebote leben vom mehrheitlich intakten Landschafts- und Ortsbild und von der assoziierten Naturnähe des Tösstals. Die BewohnerInnen schätzen die Naturnähe und wünschen, dass den Ortsbildern mehr Respekt entgegengebracht wird.

 

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