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Zürioberländer Bushaus.

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Von der Schweizer Fläche sind 32% bewaldet, im Zürcher Oberland sind es gar 45%. Nun fördert PZB die vermehrte Nutzung von Holz als Baustoff unter anderem mit dem Zürioberländer Bushaus.

Von der Idee zur Umsetzung
Die Projektidee aus dem Jahr 2016 führte 2017 zu Semesterarbeiten von Architekturstudenten der ZHAW Winterthur. Die Studierenden entwarfen verschiedene Modelle, welche anschliessend den PZB-Gemeinden vorgestellt wurden. Bauma war die erste Gemeinde, welche einen potenziellen Standort anbot, um das erste Zürioberländer Bushaus zu realisieren.

Die Erarbeitung der Baupläne inkl. statischer Berechnungen verlief in engem Austausch mit der Gemeinde und dem lokalen Holzbauunternehmen Wittwer AG. In Zukunft sollen weitere Zürioberländer Bushäuser in der Region errichtet werden. Dazu wurde eine serielle Lösung sowohl für das Betonfundament als auch für dem Holzaufbau entwickelt. Dank den Elementen von 1 und 2 Metern Länge kann je nach Standort die gewünschte Bushaus-Grösse gebaut werden. So wird schliesslich der Preis konkurrenzfähig zu den Standardlösungen aus Glas und Metall.

In enger Absprache mit den SBB und der Postauto Schweiz AG wurde am 23. März 2020 um 20.15 Uhr das Fundament gesetzt. Wie die weiteren Bauarbeiten terminlich verlaufen, werden die Projektverantwortlichen abhängig von den Verordnungen des Bundes im Zusammenhang mit dem Coronavirus von Tag zu Tag entscheiden. Das selbe gilt für die Feier der Aufrichte.

Multifunktionale Nutzung
Bei der Postauto Haltestelle Juckern, Saland, diente bis anhin ein provisorisch umgenutzter Velounterstand als Wartehaus. Dieser weicht nun dem Zürioberländer Bushaus: Es ist von allen Seiten gut einsehbar und wird mit Strom beleuchtet, der durch die Solaranlage auf dem Dach erzeugt wird. Ebenso steht ein Rollstuhl- und Kinderwagenplatz zur Verfügung und eine Sitzbank. Den Weg zur Postautohaltestelle in Juckern legen viele ÖV-NutzerInnen auf dem Fahrrad zurück. Deshalb war es der Gemeinde wichtig, ausreichend Abstellplätze für die Fahrräder zu integrieren.

 

 

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