Daniela Waser wird Geschäftsführerin ad interim.

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Die Delegierten von Pro Zürcher Berggebiet haben Daniela Waser zur Geschäftsführerin ad interim gewählt. In einem Organisationsentwicklungsprozess sollen ausserdem die Strukturen des Regionalmanagements überprüft und das Profil der Marke «natürli Zürioberland» geschärft werden. Nach Abschluss dieses Prozesses wird eine definitive Geschäftsführung evaluiert.

Am 20. März 2019 hat sich Pro Zürcher Berggebiet (PZB) von Geschäftsführer Jean-Luc Ferrazzini getrennt. An ihrer Versammlung vom 11. April 2019 haben die Delegierten die langjährige Projektleiterin Daniela Waser zur Geschäftsführerin ad interim gewählt. Die 28-jährige Daniela Waser ist seit 2014 als Projektleiterin bei Pro Zürcher Berggebiet tätig, seit zwei Jahren zusätzlich als Stellvertreterin der Geschäftsführung. Der PZB-Vorstand hat diese Lösung vorgeschlagen, weil er die Situation nach den medialen Turbulenzen rund um die Trennung von Geschäftsführer Ferrazzini beruhigen und den Rekrutierungsprozess für eine definitive Besetzung ohne Zeitdruck angehen will. «Als langjährige Projektleiterin verfügt Daniela Waser über die nötigen fachlichen Qualifikationen und ist mit der Organisation vertraut. Damit ist die Kontinuität im Betrieb und gleichzeitig die Umsetzung der anstehenden Projekte sichergestellt», sagt PZB-Präsident Ernst Kocher.

Profil auf neuen Strukturen aufbauen

Hintergrund der Trennung von Geschäftsführer Jean-Luc Ferrazzini waren unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung der Organisation. «Bevor wir die Geschäftsführung definitiv neu besetzen, wollen wir unsere organisatorischen Strukturen überprüfen», erklärt Ernst Kocher. Zu diesem Zweck haben die Delegierten einen Organisationsentwicklungsprozess bewilligt. Die erste Phase dieses Prozesses wird bereits im Mai beginnen und voraussichtlich bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. «Auf der Grundlage dieser Ergebnisse können wir das Profil der Geschäftsführung aufbauen und einen neuen Rekrutierungsprozess starten», erklärt Ernst Kocher. Bis spätestens zum Ende des ersten Quartals 2020 will Pro Zürcher Berggebiet eine definitive Lösung für die Geschäftsführung präsentieren. Der gesamte Entwicklungsprozess wird voraussichtlich bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

 

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