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Rückblick «Der Erfolg liegt in deiner Hand.».

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Die Schmiede des eigenen Erfolges

Bauma/Wil – Am 28. November 2016 luden die beiden Regionen Pro Zürcher Berggebiet und regio wil zum gemeinsamen Unternehmergespräch unter dem Titel „Der Erfolg liegt in deiner Hand“ ein. Junge Berufs(welt)meisterInnen berichteten von ihren Erfahrungen, Albert Baumann, Unternehmensleiter von Micarna über die Jugendförderung beim grössten Fleischverarbeiter der Schweiz.

„Die Jugend von heute ist das Kapital von morgen.“ Mit diesen Worten eröffnete Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, das Unternehmergespräch vom 28. November 2016 in der Bibliothek des Klosters Fischingen. Rund 85 UnternehmerInnen aus dem Zürcher Berggebiet und der regio wil folgten der Einladung der beiden Regionen, um mehr über den Erfolg junger Berufsleute zu erfahren. Auf dem Programm stand ein Referat von Albert Baumann, Unternehmensleiter der Micarna Gruppe, über die Jugendförderung bei Micarna, sowie das Gespräch mit vier PreisträgerInnen von Berufsmeisterschaften.

Lernenden mit einem eigenen Unternehmen Verantwortung geben

Bereits 2006 erkannte die Micarna die Not an Fachkräften in der Fleischbranche. Seit 2006 verfügt sie über die „Lernendenfirma“ MAZUBI (die Abkürzung steht für Migros Auszubildende), wo die Lernenden ihr eigenes Unternehmen führen und sich so aktiv in die Unternehmensentwicklung einbringen, Ideen entwickeln und umsetzen. Für dieses Projekt der Nachwuchsförderung durfte Albert Baumann zum Beispiel 2015 den Swiss Award im Bereich Wirtschaft entgegennehmen. Das Projekt trägt Früchte: Von 40 Lernenden im Jahr 2005 konnte die Anzahl auf 130 Lernende im Jahr 2016 erhöht werden, welche heute rund 12 verschiedene Berufe erlernen. Ein Ziel ist es, die Abgänge mit dem eigenen Nachwuchs zu decken.

Vier Junge, die es geschafft haben

Von rund 900 SchreinerInnen während der Vorauswahl einer Meisterschaft können sich alle zwei Jahre eine Handvoll für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Zu ihnen zählt Prisco Egli, Bauschreiner aus Niederstetten SG. Seine Präzision, sein Fleiss und sein Engagement wurden denn auch 2013 mit der Goldmedaille in Leipzig, Deutschland, belohnt. Mit ihm standen Anja Knoll, Goldschmiedin aus Wald ZH und Bronze-Schweizermeisterin 2016, Lars Tönz, Informatiker aus Busswil TG und Gold-Weltmeister 2015 und Isai Tschamun, Landschaftsgärtner aus Uzwil SG und Silber-Weltmeister 2015 auf dem Podium. Sie alle berichteten im Gespräch mit Werner Ibig von ihren Erfahrungen.

Erfolg hat verschiedene Facetten

Zentral ist den Jungen für den erzielten Erfolg, der mit einer oder mehreren Medaillen belohnt wurde, dass sie Vertrauen erhielten und vom Umfeld unterstützt wurden. Ein motivierendes Team sei genauso zentral wie eine interessante und herausfordernde Arbeit. Gegen sogenannte „Null-Bock-Momente“ hilft es, sich miteinander auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu finden, weiss Anja Knoll, die bis kurz vor Abgabe ihrer Goldschmieden-Arbeit nicht mit dem Preisgewinn gerechnet hatte. Lars Tönz motiviert sich damit, anderen das Leben zu vereinfachen, indem er als Programmierer mit ein paar Zeilen Arbeitsabläufe erleichtern kann. Für den Landschaftsgärtner Isai Tschamun, der heute Lehrlinge ausbildet, ist es zentral, allen in ihrer Arbeit einen Sinn zu geben, dies motiviert ihn.

Der Anlass wurde abgerundet mit einem Apéro zum Netzwerken unter den Gästen.

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